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Wissenswert

News vom 03.02.16

Markterkundungsreise

Baden-württembergische Handwerker informieren sich über Denkmalpflege in Europa

Österreich ist bekannt für seine zahlreichen Schlösser, Burgen und weitere Baudenkmäler. Geschäftsmöglichkeiten im Bereich Denkmalpflege und Restaurierung sind vor Ort folglich reichlich vorhanden, und auch deutsche Handwerker sind auf Grund ihrer guten Qualifikation gefragt. Doch wer den österreichischen Denkmalpflegemarkt bearbeiten möchte, der steht zunächst vor der Herausforderung, sich einen Überblick zu verschaffen über die verschiedenen Auftraggeber und Restaurierungsprojekte im Land.

Die alle zwei Jahre stattfindende Fachmesse Monumento Salzburg bietet eine gute Plattform, um erste Informationen zur Marktstruktur zu erhalten und in den Austausch mit vor Ort aktiven Unternehmen zu treten. Vor allem die auf der Messe anwesenden Denkmalämter aus Österreich und den Nachbarländern sind eine beliebte Anlaufstelle, um sich zu aktuellen Bauprojekten und dem Markt für Denkmalpflegeleistungen in den jeweiligen Ländern zu informieren.

Ende Januar bot Handwerk International Baden-Württemberg erstmals eine Markterkundungsmaßnahme für Unternehmen aus der Denkmalpflege und Restaurierung an und begleitete eine achtköpfige Gruppe zur Monumento. Der Messebesuch, die Gespräche mit verschiedenen Denkmalämtern und der Besuch eines Seminars zum Thema „Energieeffizientes Restaurieren in Europa“ boten den Teilnehmern umfassend Gelegenheit, sich zu informieren und Geschäftskontakte aufzubauen bzw. zu vertiefen. Ein Highlight des Besuchs war die Besichtigung der Kollegienkirche in Salzburg. In Begleitung der Salzburger Landeskonservatorin Eva Hody und den an der Restaurierung beteiligten Restauratoren erfuhr die Gruppe, welche Arbeiten über einen Zeitraum von über 10 Jahren durchgeführt wurden, um einer der schönsten Barockkirchen Österreichs wieder zu ihrem alten Glanz zu verhelfen. Hoch hinaus ging es dabei zur Besichtigung des restaurierten bauzeitlichen Dachstuhls. Mit Taschenlampen ausgerüstet galt es, eine dunkle Treppe zu erklimmen, um in die Gewölbe der Kirche zu gelangen, die der Öffentlichkeit für gewöhnlich nicht zugänglich sind.



Fotos: Handwerk International Baden-Württemberg

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