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Wissenswert

News vom 22.11.16

7 Tipps für Ihren Erfolg in der Schweiz

Wo können sich Handwerker besser über neue und teils schwierige Märkte informieren, als direkt vor Ort. Deshalb fand der Wirtschaftstag Schweiz am 17. und 18. November 2016 bereits zum dritten Mal in der Kartause Ittingen statt.

Deutsche und Schweizer Wirtschaftsexperten informierten die 30 baden-württembergischen Handwerker zur aktuellen Marktsituation, steuerlichen Rahmenbedingungen oder zur Niederlassungsgründung. Organisiert wurde die zweitätige Veranstaltung von Handwerk International Baden-Württemberg, der Handwerkskammer Konstanz und dem Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V.

Wir haben Ihnen die 7 wichtigsten Tipps für erfolgreiches Arbeiten in der Schweiz und eine Bildergalerie mit den Eindrücken des Wirtschaftstages zusammengestellt.

So sind Sie in der Schweiz erfolgreich

1. Der persönliche Kontakt ist bei der Markterschließung, der Kundenbetreuung und auch bei der rechtssicheren Auftragsabwicklung in der Schweiz der Schlüssel zum Erfolg.

In der Schweiz wird anders kommuniziert als in Deutschland. Die direkte deutsche Art wird in der Schweiz häufig als arrogant und besserwisserisch empfunden. Wer aber höflich auf Kunden und Behörden zugeht und bestehende Fragen bereits im Vorfeld abklärt, kann viele Probleme vermeiden, bevor Sie überhaupt entstehen. Dies bestätigten alle Schweiz-erfahrenen Unternehmen und Experten auf dem Wirtschaftstag.

2. Meldepflichten in der Schweiz und Vorgaben bezüglich Mindestlöhnen und tariflichen Vorschriften sollten genau eingehalten werden und bereits in der Kalkulation vor der Angebotsabgabe berücksichtigt werden.

Bei Schweizeinsätzen wird viel kontrolliert, bei Beanstandungen drohen hohe Strafen. Am Schweizgeschäft interessierte Betriebe sollten sich daher frühzeitig über die einzuhaltenden Rahmenbedingungen informieren und bereits in ihrer Auftragskalkulation berücksichtigen. Handwerk International unterstützt gerne bei der korrekten Auftragsabwicklung.

3. In der Schweiz gibt es ein hohes Qualitätsbewusstsein. Marktchancen gibt es vor allem in Nischenmärkten.

4. Eine Niederlassungsgründung ist ein sinnvoller Schritt, wenn für die Firma ein großes Marktpotential besteht, das nicht mehr in 90 Tagen pro Jahr bedient werden kann. Die Schweizer Behörden kontrollieren jedoch, dass eine wirkliche Niederlassung vorliegt und keine reine Briefkastenfirma. Welche Kriterien hierbei angelegt werden, erfahren Sie bei Handwerk International Baden-Württemberg.

5. Bezüglich Normen und Bauvorschriften bestehen weniger verbindliche Gesetze auf Bundesebene, dafür werden entsprechende Vorgaben häufig durch den Kunden gemacht. Einzelne Kantone und Gemeinden haben zudem unterschiedliche Regelungen. Klären Sie daher bereits vor der Angebotsstellung mit dem Kunden, welche Vorgaben für den konkreten Auftrag bestehen.

6. Hinsichtlich der Meldepflicht gab es in diesem Jahr einen neuen Anhang zur Weisung und einige Änderungen. So sind z.B. bereits auftragsbezogene Vorbesprechungen meldepflichtig. Die Abgrenzung zu nicht-meldepflichtigen Aufenthalten fällt in der Praxis schwer und wird von den einzelnen Kantonen unterschiedlich gehandhabt.

7. Auch für erfahrene Betriebe gibt es zahlreiche Neuerungen: Ab 2018 werden sich voraussichtliche alle in der Schweiz tätigen Betriebe, die insgesamt (auch in Deutschland) mehr als 100.000 EUR umsetzen, auch in der Schweiz mehrwertsteuerrechtlich registrieren müssen.

Der Wirtschaftstag Schweiz 2016 in Bildern


Webinar: Update Schweiz

Am 30. November von 11 bis 12 Uhr informieren die Schweiz-Experten Michael Rössler und Janine Kempf in einem Webinar über die Ergebnisse des Wirtschaftstages.
Zur Anmeldung

Fotos: AMF Theaterbauten GmbH und Handwerk International Baden-Württemberg

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