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Wissenswert

News vom 27.09.16

Dänemark: Meldung über RUT verschärft

Dänemark: Änderungen in der RUT-Meldung Alle Arbeitgeber, die nach dem 1. Juli 2016 Mitarbeiter in Dänemark beschäftigen, müssen in einen Fond für entsendete Mitarbeiter einzahlen. 2016 beträgt der zu zahlende Satz 11,30 DKK für jeden Vollzeitbeschäftigten, den der Arbeitgeber nach Dänemark entsendet. Der Beitrag wird erstmalig Anfang 2017 erhoben.

  • Angaben zur Sozialversicherung: Im Rahmen der RUT-Meldung müssen Angaben zur Sozialversicherung (A1-Bescheinigung) gemacht werden.
  • Angaben zum Auftraggeber: Künftig muss der erste dänische gewerbliche Auftraggeber genannt werden. Private Auftraggeber müssen nicht genannt werden.
  • Auskünfte an Gewerkschaften: Bei Unstimmigkeiten können Gewerkschaften künftig Einsicht in alle RUT-Daten tarifgebundener Unternehmen erhalten.
  • Auszahlung von Lohndifferenzen: Wurde vom dänischen Arbeits- oder Schiedsgericht festgestellt, dass ein tarifgebundenes Unternehmen seinen Mitarbeitern einen zu niedrigen Lohn ausgezahlt hat, können sich die Mitarbeiter die Differenz auf Antrag vom neuen dänischen Arbeitsmarktfond auszahlen lassen. Dieser treibt die Differenz samt Bußgeld beim ausländischen Arbeitgeber oder dessen dänischem Auftraggeber ein.
  • Öffentliche Liste: Unternehmen, die Anlass zur Fond-Auszahlung geben, werden künftig für 36 Monate öffentlich aufgelistet.

Quelle: Handwerkskammer Schleswig-Holstein

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